März bis Mai 2019 – vom Frauen*kampftag zum ‘Männertag‘

6. Mai 2019
18:30bis21:30

Feminismus-Basics zu emanzipativen Kämpfen, Diskussionen und Empowerment
Vom März bis Mai 2019 findet eine spannende Veranstaltungsreihe im [femarchiv potsdam] statt. Auch wir werden mit einem Input bei der Reihe mitreden können. Kommt vorbei!

fabb-feministische Antifa Brandenburg
Montag 6. Mai 18.30 Uhr
Was kannst du machen, wenn du in deiner Kleinstadt-Antifa die einzige Frau* bist? Ist es ausschließend, wenn ihr ein Frauen*-Plenum einfordert? Und was zur Hölle soll eine Emo-Runde sein und was hat diese mit politischer Arbeit zu tun? Feminismus und Antifaschismus werden häufig als zwei getrennte Bereiche betrachtet, aber wir wissen: Das gehört zusammen! Die Herausforderungen, denen FLTI*s in ländlichen Regionen begegnen, sind oft anders als die in der (Groß-)Stadt. Sexismus wird als unwichtiges Problem betrachtet, die Auswahl an feministischen Verbündeten ist gering und Abgrenzungen schwierig. Die fabb (f_antifa Brandenburg) ist eine feministische Antifagruppe in Brandenburg, gegründet von Aktivist_innen aus Brandenburger Strukturen. In der Veranstaltung werden sie ihre Gruppe und ihre Arbeit vorstellen. Zu der gehört unter anderem die Broschüre “Tipps & Tricks für F_Antifas“, das falt-Vernetzungstreffen, aber auch die kritisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Begriff “toxische Männlichkeit“.

Über die Veranstaltungsreihe
Frauen*streikbewegungen auf der ganzen Welt, Diskussionen zu anderen Formen von Männlichkeit, die Dritte Option im Personenstand – immer mehr rücken ein kritischer Umgang mit (Geschlechter)Normen ins öffentliche Blickfeld. Aber wie steht es um Themen der Gleichberechtigung, Sexualität und Sexismus? Und was halten feministische Bewegungen bereit um sich Norm und Diskriminierungen zu widersetzen? Was bieten sie darüber hinaus an? Die Veranstaltungsreihe möchte verständliche, lebensnahe Einstiege in eine Auswahl an feministischen Themen bieten. Von sexueller Selbstbestimmung, Gewalt sowie Körper zu feministischen Antifaschismus und konkret gelebten feministische Utopien machen wir einen Schwenk durch viele Jahre geführte Kämpfe, Diskussionen und konkrete Emanzipationen. Die Reihe ist auch für Cis-männlichen Mitmenschen ein Zu-Gewinn.

 

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