Frauen*kampfsteik in Potsdam

An einer feministischen Demonstration zum Frauen*kampftag demonstrierten 200 Menschen vergangenen Freitag in #Potsdam. Unter dem Motto „Same, same but different“ hatte die Geflüchteten-Initiative Women in Exile und ein Bündnis aus Linksjugend [´Solid] Brandenburg und der FAU Potsdam mobilisiert.

Die Demonstration startete am Hauptbahnhof und machte eine Zwischenkundgebung vor dem Brandneburger Landtag. Dort erregte sie auch das Interesse von drei AfDlern, darunter auch des JA Vorstandsmitglieds Franz Dusatko. Mit Parolen wie „Ganz Potsdam hasst die AfD“ wurde Ihnen Paroli geboten.

Von dort aus ging es dann in die Innenstadt. Dabei kam es immer wieder zu Problemen mit der Polizei, die den Zug in der Charlottenstraße aufzulösen drohte. Es ging darum, dass die Demonstration auf dem Gehweg oder eine halbe Fahrbahn ablaufen sollte, sich die Demonstrant*innen aber nicht daran hielten. Schließlich einigte mensch sich darauf wenigstens die Straßenbahn durch zu lassen. Am Luisenplatz endete die Demonstration dann mit einem Abschlusskundgebung.

Im Anschluss darauf lud Women in Exile zu Küfa und einen Workshop ein, der sich mit dem Feminismus aus Sicht geflüchteter Frauen* beschäftigte. In dem Workshop machten die Organisatorin*innen aber vor allem die gemeinsam geteilten Erfahrungen von Frauen* stark und es kam zu einer Diskussion wie der internationale Kampf um Gleichberechtigung gemeinsam ausgerichnet werden kann. Zudem konnte mensch die Ausstellung der Initiative angucken, die Women in Exile bei ihrer Bustour 2018 in Süddeutschland begleitete. Die Initiative reiste in Städte, die zu AnKER-Zentren werden sollen und dokumentierten ihre Tour.

Wir möchten und bei Women in Exile für diese wichtigen Impuls bedanken und auch bei allen, die daran teilgenommen haben. Wir freuen uns durch unsere Gemeinsamkeiten gegenseitig zu stärken und von unseren Unterschieden zu lernen!

Jedem Tag Kampf dem Patriarchat!

Das könnte Dich auch interessieren...