Ein verspäteter Rückblick

Nach vier Monaten und fünf Wochenenden vollgepackt mit Workshops, netten Begegnungen und geselligen (Kneipen-)Abenden in brandenburgischen (Klein-)Städten, fand unser letztes Workshop-Wochenende am 25. und 26. Februar in Neuruppin statt.

Ein wenig traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist, schauen wir zurück auf unsere “Skills for Intervention”-Tour: Wir sind dankbar für die vielen tollen Leute, die wir in den Städten kennen lernen durften und die schöne Zeit, die wir zusammen hatten. Wir sind aber auch wütend darüber, wieviele Geschichten über erlebten Sexismus in jeder Stadt erzählt wurden, die zeigen, wie notwendig cis-Typen-freie Räume und die kritische Auseinandersetzung mit sexistischen Strukturen noch immer sind!

Die Workshop-Wochenenden fanden in Frankfurt (Oder), Cottbus, Bernau, Strausberg und Neuruppin statt und in jeder dieser Städte wurden je nach den örtlichen Gegebenheiten und Wünschen ganz verschiedene Workshops aus unserem Angebot ausgewählt. An mancher Stelle ging es eher um theoretische Zugänge und Auseinandersetzungen mit Themen, an anderer um ganz praktische Probleme, zu deren Lösung wir durch unsere Workshops beitragen konnten. Das Interesse an den Workshops war in den Orten sehr unterschiedlich, aber wir hatten immer das Gefühl und die Rückmeldung, dass unser Angebot sinnvoll und zielführend war.

Wir danken der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Netzwerk Selbsthilfe und dem AStA der ASH für die finanzielle Unterstützung, den Leuten vor Ort für ihren Einsatz und den zahlreichen Projekten, die uns aufgenommen haben.

Wir hoffen, dass sich die Menschen vor Ort durch den Austausch und die Workshops gestärkt fühlen, ihre Positionen gegenüber cis-Typen durchzusetzen. Wir hoffen aber natürlich auch, dass unser Angebot sie darin bestärkt hat sich (neue) Themen und Skills anzueignen, um (weiterhin) in den Strukturen aktiv zu sein oder zu werden. Und schlussendlich wünschen wir uns, wie bereits an anderer Stelle geschrieben, dass sich auch cis-Typen, als Menschen die von sexistischen Strukturen eher profitieren mit ihrer eigenen Rolle und den gesellschaftlichen Erwartungen und Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzen und erklären uns gerne dazu bereit Kontakte zu kompetenten Menschen zu vermitteln.

Empower yourself!

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